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Attraktives Wohnquartier auf ehemaligem Schulgelände

Auf dem etwa 8.400 Quadratmeter großen Grundstück der ehemaligen Hauptschule Regentenstraße, die im Sommer 2014 geschlossen wurde, entsteht ein qualitativ hochwertiges Wohnquartier. Die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) hat für das an das Gründerzeitviertel angrenzende Projekt im Bereich der Regentenstraße, Gneisenaustraße und Straße Am Landgericht eine Ausschreibung in Form eines Bieterverfahrens durchgeführt, bei dem sowohl eine qualifizierte Bebauung als auch ein Nutzungskonzept vorzulegen waren. Den Zuschlag unter insgesamt sechs eingereichten Investorenbeiträgen, unter anderem auch aus den Niederlanden, hat jetzt der Düsseldorfer Projektentwickler, die CODIC Development GmbH mit den Kölner Architekten msm bekommen.

 

Nach Abriss der ehemaligen Schule im ersten Halbjahr 2017 entstehen bis Ende 2019 auf dem Gelände vier locker angeordnete dreigeschossige Gebäude sowie eine Blockrandbebauung als Lückenschluss entlang der Gneisenaustraße. Insgesamt bietet das Projekt, das vorrangig auf Familien abzielt, rund 60 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe von der Zwei-Zimmer-Wohnung mit 68 Quadratmetern bis zur Vier-Zimmer-Einheit mit bis zu 115 Quadratmetern. Die Verlagerung der Parkflächen in eine Tiefgarage (91 Stellplätze und 150 Fahrradstellplätze) ermöglicht einen autofreien Innenhof, in dem der alte Baumbestand erhalten bleiben soll.

 

„Mit dem Projekt geht ein Paradigmenwechsel einher, was Schnelligkeit und Verbindlichkeit zwischen Politik, Verwaltung und Investoren in der Umsetzung solcher Bauvorhaben angeht. Dabei geht es nicht nur um merkantile Aspekte, sondern vor allem um Qualität, auf die wir in der wachsenden Stadt setzen“, erläutert Dr. Gregor Bonin, Geschäftsführer der EWMG und Planungsdezernent. „Die EWMG als Grundstücksvermarkter und die Stadt als Planer haben das Projekt gemeinsam auf den Markt gebracht und in dem Gebotsverfahren die Eckpunkte klar definiert und mit den interessierten Investoren kommuniziert“, so Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir haben mit dem städtebaulichen Gebotsverfahren ein beispielhaftes Modell entwickelt, das in Zukunft auch an anderer Stelle praktiziert werden soll“, betont Horst Peter Vennen, Aufsichtsratsvorsitzender der EWMG. Als nächste Verfahrensschritte stehen nun noch der städtebauliche Vertrag, der Kaufvertrag und ein Ratsbeschluss zum Bauvorhaben im Herbst an. „Mit dem Projekt realisieren wir hochwertigen Wohnungsbau und damit genau die Qualitäten, die wir im Rahmen der wachsenden Stadt anstreben“, so Dr. Gregor Bonin.

 

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